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Gynäkologische Zytologie

PAP-Abstrich

Anhand des Krebsabstriches (PAP-Abstrich), den wir von Ihrem Gynäkologen erhalten, können wir rückschließen, ob Sie gesund sind, ob eine bakterielle Infektion vorliegt oder eine HPV-Infektion stattgefunden hat.

Durch regelmäßige Abstrichkontrollen kann der Verlauf einer HPV-Infektion überwacht und behandelt werden, um ein eventuelles Fortschreiten rechtzeitig einer entsprechenden Therapie zuzuführen.

Dünnschichtzytologie

Die Dünnschichtzytologie wird als Flüssigkeitszytologie oder flüssigkeitsbasierte Zytologie (LBC-Liquid based cytology) bezeichnet. Der herkömmliche PAP-Test zeigt unter Umständen Beeinträchtigungen durch starke Entzündung, Blut- und Zellüberlagerung. Diese Mängel in der Beurteilung sind durch die neue Testmethode behoben. Zusätzlich kann eine prompte Abklärung bei Verdacht auf eine bereits fortgeschrittene HPV-Infektion aus demselben Untersuchungsmaterial mittels immunzytologischer Färbung (CINtec- Plus) angeschlossen werden. Der Vorteil für die Patientin liegt in der raschen Abklärung ohne mehrfache Untersuchungen beim Frauenarzt über längere Zeit, eine rasche Diagnosestellung und somit eine unverzügliche Klarstellung über das Krankheitsbild und die weiteren Maßnahmen (z. B. Konisation) zur raschen Gesundung.

Der Test ist derzeit noch keine Kassenleistung und privat zu bezahlen.

In Deutschland ist diese Methode bereits in die Leitlinien der Vorgangsweise bei auffälliger PAP-Befundung aufgenommen.

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Molekularbiologische Zusatzuntersuchungen

HPV-Test

Ergänzend zur zytologischen Überwachung kann durch einen Test überprüft werden, welches Krankheitsrisiko besteht, an einem Vorstadium des Gebärmutterhalskrebses zu erkranken. Derzeit wird dieser Test bei folgenden Diagnosen von den Krankenkassen bezahlt: "PAP-Befund 3" "Konisation nicht im Gesunden" und "Konisation nicht sicher im Gesunden". Sonst ist dieser Test keine Kassenleistung und ist privat zu bezahlen.

Chlamydien

Chlamydiennachweis der Konjunktiven und genitaler Sekretabstriche erfolgt mittels PCR-Methode. Dazu ist die Einsendung eines separaten Transportgefäßes notwendig.